Wir sehen die Schatten unter den Augen, aber nicht den Ehestreit von letzter Nacht, wir sehen die zitternden Hände, aber nicht die Alkoholflaschen, wir sehen den verbitterten Zug um den Mund, aber nicht die Verluste dahinter, wir sehen die Müdigkeit in den Augen, aber nicht den Wunsch geliebt zu werden. Eigentlich sehen wir gar nichts. Um wirklich etwas sehen zu können müssten wir erstmal versuchen mitzufühlen.








